Von Remoteauftrag.com | Juli 2026
Wie hoch ist der Virtuelle Assistenz Stundensatz? Er liegt im deutschsprachigen Raum meist zwischen 25 und 100 Euro pro Stunde, bei hochspezialisierten Leistungen auch deutlich darüber. Einfache Assistenz-Tätigkeiten starten bei 25 bis 35 Euro, operative Aufgaben wie Social Media liegen bei 40 bis 60 Euro, und anspruchsvolle Fachleistungen erreichen 80 bis 150 Euro. Dieser Artikel zeigt die ehrlichen Zahlen, erklärt was den Unterschied ausmacht und wie du deinen eigenen Preis richtig kalkulierst.
Über Geld wird selten offen gesprochen, und genau das ist ein Problem. Wer nicht weiß was üblich ist, verkauft sich unter Wert. Deshalb hier die Zahlen, ohne Beschönigung und ohne unrealistische Versprechen.
Virtuelle Assistenz Stundensatz, die realistischen Zahlen im Überblick
Für einfache Assistenz-Tätigkeiten wie E-Mail-Bearbeitung, Terminorganisation oder Dateneingabe liegt der Virtuelle Assistenz Stundensatz meist zwischen 25 und 35 Euro. Das ist der Bereich in dem viele mit administrativen Aufgaben starten. Er ist ein solider Anfang, aber mit wachsender Erfahrung solltest du dich nach oben orientieren.
Für operative Aufgaben wie Social Media Management oder E-Mail-Marketing sind 40 bis 60 Euro pro Stunde realistisch. Diese Leistungen sind heute Standard und gut nachgefragt, gehören aber eher ins mittlere Segment, weil viele sie anbieten.
Die höchsten Sätze gibt es bei fachlich anspruchsvollen Leistungen. Wer rechtliche oder steuerliche Themen bearbeitet, im Bereich Programmierung oder Technik arbeitet oder andere Spezialkenntnisse mitbringt, erreicht 80 bis 150 Euro pro Stunde und mehr. Der Grund ist einfach, hier zählt Fachwissen das nicht jeder hat, und genau das ist wertvoll.
Wer auf Projektbasis arbeitet statt nach Stunden, kann oft noch mehr verdienen, weil dann nicht die aufgewendete Zeit bezahlt wird, sondern das Ergebnis.
Was bestimmt deinen Virtuelle Assistenz Stundensatz wirklich?
Der wichtigste Hebel ist die Spezialisierung. Eine Virtuelle Assistenz die allgemeine Aufgaben übernimmt, konkurriert mit vielen anderen und bewegt sich im unteren bis mittleren Bereich. Wer dagegen ein anspruchsvolles Fachgebiet abdeckt, etwa rechtliche Zuarbeit, steuerliche Themen oder Programmierung, hat kaum Konkurrenz und kann entsprechend hohe Preise verlangen.
Der zweite Hebel ist die Art des Auftraggebers. Ein Solo-Coach mit kleinem Budget zahlt anders als ein wachsendes Unternehmen mit klarem Bedarf. Wer sich an Auftraggeber richtet die den Wert der Arbeit verstehen, verdient mehr, ohne mehr zu arbeiten. Genau deshalb lohnt es sich, gezielt nach geprüften Aufträgen zu suchen statt nach dem erstbesten Angebot. Worauf du dabei achten solltest, erfährst du in unserem Artikel darüber, wie du remote Aufträge ohne Scam findest.
Der dritte Hebel ist die Kommunikation. Wer klar erklärt was er liefert und welchen Nutzen das bringt, kann selbstbewusster verhandeln als jemand der nur seine Zeit anbietet.
Der wahre Luxus ist die Zeit. Und genau deshalb ist der Stundensatz nicht nur eine Zahl, sondern eine Entscheidung darüber, wie viel Lebenszeit du für welchen Gegenwert eintauschst.
Was bleibt am Ende vom Virtuelle Assistenz Stundensatz übrig?
Hier ist Ehrlichkeit besonders wichtig. Ein Stundensatz ist kein Gehalt. Als Selbstständige trägst du deine eigenen Kosten, also Versicherungen, Steuern, Software, Ausfallzeiten und Zeiten in denen du keine Aufträge hast oder Akquise machst.
Von deinem Stundensatz bleibt nach Abzug aller Kosten und Steuern deutlich weniger übrig als die Zahl vermuten lässt. Genau deshalb sind zu niedrige Sätze auf Dauer nicht tragfähig. Wer sich unter 25 Euro verkauft, arbeitet am Ende für sehr wenig, und das solltest du dir nicht antun.
Wichtig, wie genau sich Steuern und Abgaben bei dir auswirken, hängt stark von deiner persönlichen Situation ab, also von Wohnsitz, Rechtsform und Land. Dazu gibt es keine pauschale Antwort, das ist eine Frage für eine individuelle Beratung. Eine erste Orientierung zum Thema Selbstständigkeit bietet zum Beispiel die Industrie- und Handelskammer auf ihrer Website.
Wie legst du deinen eigenen Preis fest?
Fang bei deinem Ziel an, nicht beim Marktdurchschnitt. Überleg dir, was du im Monat verdienen möchtest. Rechne dann realistisch, wie viele Stunden du tatsächlich abrechnen kannst, denn nicht jede Arbeitsstunde ist eine bezahlte Stunde. Erfahrungsgemäß sind etwa 20 bis 25 abrechenbare Stunden pro Woche realistisch, der Rest geht für Akquise, Organisation und Weiterbildung drauf.
Die groben Marktzahlen aus diesem Artikel geben dir die Richtung. Dein persönlicher Preis ist aber eine eigene Rechnung, denn er hängt von deinen Kosten, deiner Spezialisierung und deinem Ziel ab. Genau diese Schritt-für-Schritt-Kalkulation, mit der du deinen individuellen Stundensatz sauber berechnest statt zu raten, findest du im kostenlosen Guide “Dein erster Remoteauftrag”. Dort bekommst du den konkreten Rechenweg an die Hand, den dieser Artikel nur grob umreißen kann.
Das ist die saubere Trennung. Der Artikel liefert die Orientierung, welche Zahlen im Markt üblich sind. Der Guide liefert die Umsetzung, wie du deinen eigenen Preis daraus ableitest.
Die häufigsten Fehler beim Preis
Der häufigste Fehler ist, zu billig zu starten in der Hoffnung, später zu erhöhen. Das funktioniert selten, weil bestehende Auftraggeber sich an den Preis gewöhnen. Besser ist es, von Anfang an einen Preis zu nehmen der trägt, und dafür weniger, aber passendere Aufträge anzunehmen.
Der zweite Fehler ist, sich über den Preis zu verkaufen statt über den Nutzen. Wer nur billiger ist als andere, gewinnt Auftraggeber die auf den Preis schauen, nicht auf die Qualität. Das ist auf Dauer anstrengend und schlecht bezahlt.
Der dritte Fehler ist, den Preis nie anzupassen. Deine Fähigkeiten wachsen, deine Preise sollten mitwachsen.
FAQ
Wie hoch ist der Stundensatz einer Virtuellen Assistenz? Der Virtuelle Assistenz Stundensatz liegt im deutschsprachigen Raum meist zwischen 25 und 100 Euro. Einfache Tätigkeiten starten bei 25 bis 35 Euro, operative Aufgaben wie Social Media liegen bei 40 bis 60 Euro, und anspruchsvolle Fachleistungen wie rechtliche, steuerliche oder technische Zuarbeit erreichen 80 bis 150 Euro pro Stunde.
Was verdient eine Virtuelle Assistenz im Monat? Bei etwa 20 bis 25 abrechenbaren Stunden pro Woche und einem Stundensatz von 40 bis 60 Euro liegt der Monatsumsatz meist zwischen 3.500 und 6.000 Euro. Davon gehen noch Steuern, Versicherungen und Betriebskosten ab.
Wie viel verdient eine Virtuelle Assistenz am Anfang? Mit einfachen Tätigkeiten starten die meisten bei 25 bis 35 Euro pro Stunde. Mit erster Erfahrung und einer klaren Spezialisierung solltest du dich zügig nach oben orientieren.
Welche Spezialisierung bringt die höchsten Stundensätze? Fachlich anspruchsvolle Leistungen wie rechtliche und steuerliche Zuarbeit oder Programmierung erreichen die höchsten Sätze, oft zwischen 80 und 150 Euro pro Stunde. Social Media und E-Mail-Marketing liegen dagegen eher im mittleren Bereich.
Sollte ich nach Stunden oder pro Projekt abrechnen? Beides ist üblich. Projektpreise sind oft lukrativer, weil du für das Ergebnis bezahlt wirst und nicht für die Zeit. Für den Einstieg ist der Stundensatz meist einfacher zu kalkulieren.
Ist der Stundensatz gleich meinem Gehalt? Nein. Als Selbstständige zahlst du davon deine Steuern, Versicherungen, Software und Ausfallzeiten. Netto bleibt deutlich weniger übrig als die Bruttozahl vermuten lässt.
Wo finde ich Aufträge die faire Stundensätze zahlen? Auf Remoteauftrag.com, einer deutschsprachigen Plattform für remote Aufträge, findest du manuell geprüfte Aufträge direkt von Auftraggebern, ohne Vermittlungsgebühr und ohne Zwischenhändler.
Fazit
Die ehrliche Antwort auf die Frage nach dem Virtuelle Assistenz Stundensatz lautet, es hängt von dir ab. Nicht vom Markt, nicht vom Glück, sondern von deiner Spezialisierung, deiner Positionierung und deinem Selbstbewusstsein beim Verhandeln.
Wer sich unter Wert verkauft, arbeitet viel und verdient wenig. Wer weiß was er kann und das klar kommuniziert, arbeitet weniger und verdient mehr. Der Unterschied liegt selten im Können, sondern fast immer in der Klarheit.
Wenn du gerade erst startest und wissen möchtest, wie du dich professionell aufstellst und deinen ersten Auftrag findest, hol dir hier den kostenlosen Guide “Dein erster Remoteauftrag”. Darin findest du die wichtigsten Schritte für einen sauberen Start, ohne teure Umwege.
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